Im Wechselbad der Gefühle

f8e9e0d2-25b5-4885-93ce-c9ef7ee59366.JPG-VOLLEYTEAM ROADRUNNERS | Volleyball in meiner Stadt!

Ein Wochenrückblick der Damen1

Einige Wochen sind seit dem letzten Bericht verstrichen. Im vergangenen Monat hat sich vieles getan bei der ersten Damenmannschaft des Vereins, standen doch einige wichtige Matches am Programm. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken wir zurück.

 

Begonnen mit der Wiener Landesliga, bei der es gerade in die heiße Phase geht, lässt sich schon sagen, dass es mit der Titelverteidigung heuer nichts werden wird. Zu groß ist bereits der Rückstand auf die Tabellenführerinnen, Uww1. Beide Begegnungen, sowohl Hin- und Rückspiel, gingen mit einer 1:3 Niederlage verdient an die Gegnerinnen. Das Ergebnis klingt zwar sehr eindeutig, spiegelt aber nicht die langen, zahlreichen Ballwechsel sowie spektakulären Spielaktionen beider Teams wider. Chancen auf einen Sieg waren durchaus gegeben, am Ende gelang es den Damen1 jedoch nicht, den Sack zu zumachen.

Aufeinandertreffen mit Volley16 sowie Uww2 sorgten zwar für jeweils drei Punkte für die Tabelle, weshalb das neue Saisonziel, den Vizemeistertitel zu holen, weiter in Reichweite liegt. Das jeweilige Rückspiel dazu steht noch aus.

 

Ein weiterer Wendepunkt in der weit fortgeschrittenen Saison war das Cuphalbfinale. Durch das vorzeitige Ausscheiden im Winnerpool-Halbfinale, mussten die Damen1 erneut ins Semifinale. Der VC Simmering, die Gegnerinnen des letztjährigen Finalspiels, setzte alles daran, um erneut ins Endspiel einzuziehen, was ihnen letztendlich auch gelang. Obwohl die Damen1 mit nur acht Spielerinnen tapfer kämpften, reichte es am Ende nicht, und man verlor bitter mit 0:3, was es in der VTRW-Vereinsgeschichte zuvor noch nie gegeben hatte. Ein weiterer Rückschlag, denn somit waren auch die Chancen auf die Verteidigung des Cuppokals dahingeschmolzen.

 

Um wieder etwas Positives zu berichten; die zweite Bundesliga rückt dafür immer näher. Aufgrund des gewonnenen Grunddurchgangs haben die Damen1 die Möglichkeit an der Relegation zur zweiten Bundesliga teilzunehmen. Gespielt wird in zwei Dreiergruppen, die Erstplatzierten steigen mit nächster Saison fix auf, die beiden Zweitplatzierten müssen in einem weiteren Spiel gegen die Absteiger der zweiten Liga noch einmal ins Gefecht.

Der erste Sieg wurde vergangenen Samstag gegen Zwettl bereits eigefahren. Spielerisch waren die Niederösterreicherinnen völlig unbekannt für die VTRW- Damen, weshalb man sich auch schwer auf das Match vorbereiten konnte. Hinzu kam die Tatsache, dass die Heimmannschaft keine Zuspielerin zur Verfügung hatte, weshalb Libera Sandra Hruschka kurzerhand umfunktioniert wurde und ihre neue Aufgabe bravourös meisterte. Fest stand auch, dass es nach den bitteren Niederlagen unbedingt ein Erfolgserlebnis brauchte, was schließlich auch geschehen sollte. In den ersten beiden Sätzen dominierten die Roadrunnerdamen klar das Spiel, alles schien zu funktionieren und von den Zwettlerinnen kam fast keine Gegenwehr. Im dritten Satz wendete sich das Blatt allerdings komplett, mit einer starken Serviceleistung zogen die Gäste davon und brachten damit die Damen1 komplett aus dem Konzept und der Rückstand konnte bis zum Satzende nicht mehr eingeholt werden. Im vierten Satz bot sich den ZuschauerInnen ein ähnliches Bild. Erst im Tie-Break schien VTRW wieder aufzuwachen, fand zu gewohnter Stärke zurück und dominierte den Rest der Partie. Somit wurde der erste Schritt in Richtung zweite Bundesliga getan. Bereits am kommenden Sonntag geht der Weg weiter nach Wolfsberg, wo man bei dem Grunddurchgangssieger der Kärnter Landesliga, Wolfsberg, zu Gast ist. Mit einem weiteren Sieg wäre der Aufstieg fixiert.