What a Comeback - Herren 1!

IMG_3606.JPG-VOLLEYTEAM ROADRUNNERS | Volleyball in meiner Stadt!

Samstag – 19:00h – Gaudifighter-Arena Graz – 2.Bundesliga Herren – VTR vs. HIB Liebenau

 

Bei 18°, strahlendem Sonnenschein und dem ersten Anflug eines Sonnenbrandes auf der weiss(en) Stirn, traten wir die Reise gen Süden an. Zwei KFZ reichten aus, um alle Spielermannen und Trainerfrau unterzubringen. Hauptangreifer Puchner laboriert an einer alten Miniskusverletzung, Kuba Zacky wurde überraschend 30 und unser Straussi nahm an einer Fortbildung zum Thema „Einnahme von alkoholischen Substanzen“ in Bukarest teil. Außerdem fehlten Diagonalspieler Dominic Mader und Mittelblock Peter Weiss.

In Anbetracht des Ergebnisses im Herbst, bei dem uns die Grazer keine Chance ließen und uns 3:0 abwatschten, standen die Zeichen alles andere als gut die so dringend benötigten 3 Punkte für das Aufstiegsplayoff im Frühjahr zu holen. Dies war wahrscheinlich auch der Grund, warum wir im ersten Satz mit zu viel Respekt an die Sache herangingen. Wir präsentierten uns in allen Belangen unterirdisch und die Gaudifighter punkteten nach Belieben. Es wurde sogar kurz angedacht Helme an unsere Verteidigungsspieler auszugeben.

In der Satzpause fragte Sabina uns zurecht, ob wir eigentlich irgendwo angrennt san und ob wir uns wirklich so präsentieren wollen. Da ersteres vielleicht zutrifft, zweiteres aber sicher nicht, wurde der einstimmige Entschluss gefasst, den Grazern zu zeigen, wo der Butler den Most holt. Uns gelang es von Beginn des zweiten Satzes an, den Servicedruck deutlich zu erhöhen, wodurch der Spielaufbau der Gaudifighter etwas durchsichtiger wurde. Dadurch stand unser Block um Welten stabiler und unsere Verteidigungsspieler konnten ihre Helme wieder abnehmen und ihres Amtes walten. Zudem war unser Angriff wie ausgewechselt. Unsere beiden Hauptangreifer und insbesondere Sebastian Emsenhuber auf der Diagonale, gaben den Grazern immer wieder Aufgaben auf, die sie weder am Block noch in der Verteidigung zu lösen wussten.

In den Sätzen 2 bis 4 konnten wir uns jedes Mal in den entscheidenden Phasen absetzen und somit nach knapp 1,5h Spieldauer den überraschenden, aber verdienten 3:1 Sieg inkl. der 3 wichtigen Punkte einfahren.

Das Rennen um die Top4 bleibt somit spannend. Kommenden Samstag haben wir es gegen Klagenfurt selbst in der Hand den Sack zuzumachen.  13:30 Tellgasse – Be there! Or nowhere!